Bundesweiter Durchbruch im Glasfaserausbau durch unserOrtsnetz GmbH

 Dokumentation

Der erste bundesweite Gestattungsvertrag nach dem neuen Telekommunikationsgesetz (TKG) ist durch! Durch diese neuen, durch die Bundesregierung schon im letzten Jahr, verabschiedeten Gesetze beginnt eine neue Ära für Glasfaserausbauten in Deutschland.
Was heißt diese Gesetzänderung und der geschlossene Gestattungsvertrag im Klartext?
Bisher wurden alle Telekommunikationskabel in einer Tiefe von 60 cm verlegt. Diese Bauweise wurde bisher so gehandhabt, da herkömmliche Kabel nicht so wetterbeständig waren und sich bei Frost ausdehnen und verformen konnten, was unweigerlich zur Zerstörung der Kupfer- und Glaskabel führte. Da dieses durch die Weiterentwicklung des Glasfaserkabelaufbaus kein Problem mehr darstellt, sind Verlegungen in den höheren Erdschichten wirtschaftlich anzustreben, was durch die Änderung des Telekommunikationsgesetzes bereits im letzten Jahr politisch auch forciert wurde. Dieses Verfahren zur Einsparung von 50% der Erschließungskosten nennt sich Mini-Trenching und ist in zahlreichen EU-Ländern Europas bereits ein Standardverfahren.

Vorteile dieses Mini-Trenching-Verfahrens sind neben der Halbierung der intensiven Baukosten auch die 5 fache Baugeschwindigkeit. Dadurch soll ein flächendeckender Ausbau im ländlichen Raum erst im angestrebten Umsetzungszeitraum der Politik ermöglicht werden. Diese zur Zeit einmalige bundesweite Umsetzung der Verträge durch die Deutsche Glasfaser und der unserOrtsnetz GmbH ermöglicht es jetzt allen Telekommunikationsunternehmen kostengünstiges Breitband mit Glasfaserleitungen zu verlegen und den Kunden mit weniger Aufwand marktgerechte und schnelle Internetanschlüsse, wie von der Bevölkerung, Politik und Medienunternehmen schon lange gefordert, zu liefern.

Die Breitband-Strategie der Landesregierung Schleswig-Holstein sieht eine flächendeckende Glasfaserversorgung bis zum Jahr 2030 vor. Laut politischer Seite, ist die größte Herausforderung hierbei der hohe Investitionsbedarf, der jetzt mit der Umsetzung der Gestattungsverträge halbiert wird, so dass diese Visionen jetzt auch Realität werden können.

„Durch diese nicht ganz einfache Pionierarbeit ist dieses jetzt umsetzbar“, so Ralf Pütz. „Glasfaserbreitband hat jetzt auch im ländlichen Raum flächendeckend eine realistische Chance bekommen und wird für Privatinvestitionen, wie durch die Deutsche Glasfaser, kurzfristig umsetzbar.“

Die von PricewaterhouseCooper (PwC) und von der renommierten Kieler Anwaltskanzlei Brock, Müller, Ziegenbein geprüften Verträge, konnten dann von Maren Storjohann und Ralf Pütz am Montag, den 19.08.2013 unterzeichnet werden. In die Sether Straßen kann nun guten Gewissens das Glasfaserkabel nach vielen bundesweiten Pilotprojekten auch offiziell verlegt werden – und natürlich immer unter dem Motto der unserOrtsnetz GmbH „Schneller geht’s nicht!“.

Über die Unser Ortsnetz GmbH

 

Die unserOrtsnetz GmbH liefert moderne und innovative Internet-, Telefon- und Rundfunk-Dienste über das Glasfasernetz (FttH) an Kunden. Seit mehr als 20 Jahren sind die Experten der unserOrtsnetz GmbH an der Planung und Lieferung von Endkunden-Diensten im Breitbandmarkt beteiligt.

unserOrtsnetz hat das Ziel in Schleswig-Holstein, Hessen und Bayern in den kommenden Jahren mehr als 50000 Kunden mit schnellen Glasfaserdiensten zu beliefern.

unserOrtsnetz ist ein Unternehmen der Deutsche Glasfaser-Gruppe Weitere Informationen gibt es unter: https://www.unserortsnetz.de

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